Free-Riding in Oberkärnten: Ab ins freie Gelände

Samstag, 06. Dezember 2008

Free-Skiing oder Free-Riding: Was heute als Trendsport immer mehr in Mode kommt, ist eigentlich die Urform des Skilaufens und lange entstanden, bevor Skilifte auf die Berge gebaut und Pisten präpariert wurden. Den Spaß macht beim Tiefschneefahren die gewachsene Natur mit Buckeln und Hindernissen aus – und die fordert höchste Konzentration und Kondition. Obervellach ist der ideale Ausgangspunkt für die Topfreeridegebiete in Oberkärnten. Mölltaler Gletscher, Ankogel und Grossglockner / Heiligenblut liegen hier sozusagen vor der Haustür.

Diese drei höchstgelegenen Skigebiete Kärntens locken mit Schneesicherheit und zahlreichen traumhaften Tiefschneerevieren, die man mit den Bergbahnen ansteuern kann. Mit staatlich geprüften Bergführern, welche die Hohen Tauern wie ihre Westentasche kennen, werden die Tiefschneehänge zum treffsicheren und unbeschwerten Abenteuer. Sicherheitsausrüstung wie Lawinenpiepser und Schaufel sind bei den „Ausritten“ von den präparierten Pisten immer mit dabei. Und natürlich auch ein einzigartiges Powder-Erlebnis, das mit dem Skifahren auf den Pisten kaum vergleichbar ist.

Unterwegs mit dem Pferdeschlitten.
Foto: TB Obervellach

„Schneeloch“ und Schrothkurort im Süden Österreichs
Obervellach (686 m) ist der geografische Mittelpunkt des Kärntner Mölltals , das sich vom Großglockner als höchstem Berg Österreichs bis zur Mölltalbrücke zieht. Und Obervellach ist ein Ort mit langer Geschichte. Früher wurde hier und in der umliegenden Goldberg-Gruppe sehr erfolgreich nach Gold geschürft. Heute haben Natur, Berg- und Alpinurlauber ihre „Schürfrechte“ ebenso wie Gesundheitsbewusste, welche die Infrastruktur von Österreichs einzigem Schrothkurort nutzen. Die schneesichere Lage unmittelbar unterhalb des Alpenhauptkamms, der Sonnenreichtum der Alpensüdseite und die Naturvielfalt des Nationalparks Hohe Tauern Kärnten sind nur drei gute Gründe für einen Urlaub in der Nationalpark-Gemeinde.

Erreichbar ist Obervellach von Deutschland aus über die Autobahn München–Innsbruck, Grenzübergang Kiefersfelden, Kufstein, die Felbertauernstraße bis Lienz und von dort über Winklern ins Mölltal. Oder über die Tauernautobahn (A10), Ausfahrt Bischofshofen-Gasteinertal und weiter über das Gasteinertal und die Bahnschleuse Böckstein-Mallnitz bis Obervellach. Stressfrei in den Winterurlaub geht es mit der Bahn. An der internationalen Schnellzugstation Mallnitz-Obervellach halten im 2-Stunden-Takt alle EC- bzw. ICE-Züge. Wer einen Flug nach Klagenfurt bucht, wird ebenso per Shuttle abgeholt und direkt zur Unterkunft in Obervellach gebracht.

Schönes Päusschen vor tollem Panorama.
Foto: TB Obervellach

Skisafari Kärnten Osttirol: Jeden Tag ein anderer Berg
Der Mölltaler Gletscher lockt Carver, Skirennfahrer sowie Boarder mit garantierter Schneesicherheit, perfekter Infrastruktur sowie vielfältigen Pisten in fast 3.000 m Höhe. Unter den 53 km Abfahrten sind auch eine eigene Carving-Piste, ein Snowboard-Funpark mit Boardercross, Jumps und Wellenbahn sowie eine 7 km lange FIS-Rennstrecke zu finden. Der zweite  „Hausberg“ der Obervellacher ist der Ankogel als höchster und schneesicherster Skiberg Kärntens mit 30 km Pisten. Die schneereichen Hänge oberhalb der Baumgrenze und die 10 km lange Talabfahrt über 1.400 Höhenmeter zählen zu den wirklich „abgefahrenen“ Herausforderungen.

Doch es gibt noch mehr zu erleben im sonnigen „Schneeland“ zwischen Kärnten und Osttirol. Interessant für vielseitige Wintersportler ist die Skisafari, die von Obervellach aus organisiert wird. „Jeden Tag ein anderer Berg“ lautet das Motto, wenn man zusammen mit einem Skiguide über Kärntens und Osttirols Pisten fegt. Der Top-Skipass Kärnten-Osttirol bringt 34 Skigebiete und 1.031 km Pisten in Schuss. Damit kann man sich jeden Tag für neue Abenteuer entscheiden: für Grossglockner / Heiligenblut , Nassfeld und Zettersfeld, Sillian, Katschberg oder beispielsweise Goldeck mit der längsten schwarzen Piste der Alpen – oder das neue Großglockner Resort Kals-Matrei.

Auf die sanfte Tour durch den Nationalpark-Winter
Der Nationalpark Hohe Tauern ist mit 1.800 km² Ausdehnung das umfassendste Schutzgebiet Mitteleuropas und ein Naturjuwel von außerordentlicher Schönheit. Prachtvolle Winterlandschaften rings um Goldberg-, Reißeck und Kreuzeckgruppe laden in Obervellach zum Auftanken und Erleben. Die Winteridylle lässt sich auf Langlaufloipen (34 km) und Winterwanderwegen (40 km) im breiten und sonnigen Mölltal erleben.

Der Bergstollen Knappenhügel, der Hochseilgarten, die Burgen und Schlösser zählen zu den „winterfrischen“ Zielen, die man sich ebenfalls nicht entgehen lassen sollte. Ein Besuch beim Himmelbauern auf 1.240 m zählt wegen der wunderbaren Fernsicht zu den echten Geheimtipps. Zu empfehlen sind auch Schneeschuhwanderungen ins Tauern- oder Seebachtal sowie Skitouren in die umliegenden Dreitausender. Rodeln auf der bestens präparierten Naturbahn von der Wunzen, Eislaufen und Eisstockschießen bringen noch mehr aufregende Kurven in den Winter. Zur „Aufwärmrunde“ laden gemütliche Skihütten, das Hallenbad oder ein Aufguss in der Erlebnissauna.

Quelle: Tourismusbüro Obervellach / bearbeitet von pairola-media

 





Tags: , , , , , , ,



Hinterlassen Sie einen Kommentar.